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Studie: Bundesweiter Vergleich von Wohnnebenkosten

Veröffentlicht von Annett Kubiak auf 9. Februar 2017
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In einer aktuellen Studie des Bundes der Steuerzahler (BdSt) wurden die Wohnnebenkosten der 16 Landeshauptstädte verglichen. Ermittelt wurden die Kosten für einen Musterhaushalt mit drei Personen in innerstädtischer Lage, die beispielsweise durch Wasserentgelte, Abfallgebühren, Schmutzwassergebühren sowie Gebühren für Winterdienst, Schornsteinfeger, den Rundfunkbeitrag oder die Grundsteuer entstehen.

Spitzenreiter der Wohnnebenkosten ist die Stadt Saarbrücken mit 2.196 Euro pro Jahr. Am günstigsten liegt die bayerische Hauptstadt München mit 1.643 Euro jährlich. Treiber der hohen Kosten ist laut BdSt vor allem der Staat selbst durch Grund- und Erwerbssteuer sowie sonstige anfallende Gebühren. So variieren beispielsweise die Schmutzwassergebühren in Potsdam (678 Euro) und Mainz (210 Euro) um mehr als das dreifache.

Den Steuerexperten zufolge gibt es aber von Seiten der Bundesregierung genug Handlungsspielraum, um die Haushalte zu entlasten und empfiehlt eine Nachbesserung für eine gerechtere Wohnkostenregelung.